Mittwoch, 7. Dezember 2011

Österreich: OMV-Pläne sehen Rückzug aus dem Tankstellengeschäft in Kroatien und Bosnien-Herzegowina vor

Weitere Tankstellenschließungen in den europäischen OMV-Netzen derzeit nicht vorgesehen



Bereits im Herbst gab der österreichische Ölkonzern OMV seine neue Geschäftsstrategie bekannt, die eine schrittweise Verschiebung des Anteils von Raffinerien und Marketing am Gesamtportfolio in Richtung Exploration und Produktion sowie Gas und Power OMV beinhaltet. Dieser neuen Ausrichtung folgend, gingen Beobachter schon seinerzeit davon aus, dass sich OMV von einer Reihe von Tankstellen trennen wird. Nach eigenen Angaben wird OMV sich im Tankstellen- und Kundengeschäft weiter auf jene Märkte fokussieren, bei denen die Versorgungs-Integration sichergestellt ist. Kroatien und Bosnien-Herzegowina seien nicht optimal an die OMV Lieferkette angeschlossen, was jetzt dazu führe, die Veräußerungsoptionen dieser beiden Tochtergesellschaften zu prüfen, erklärt das Unternehmen der Presse. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass OMV ihr Tankstellengeschäft in Tschechien neu strukturieren wird, im Zuge dessen auch Tankstellenverkäufe nicht ausgeschlossen werden.

OMV ist seit 1992 in Kroatien im Tankstellen- und Kundengeschäft aktiv. OMV Hrvatska d.o.o beschäftigt an ihrem Unternehmenssitz in Zagreb 70 Mitarbeiter. Mit ihren 63 kroatischen Tankstellen hält OMV derzeit einen Marktanteil von rund 13 Prozent. In Bosnien-Herzegowina ist OMV seit 2001 ebenfalls im Tankstellen- und Kundengeschäft tätig. In der Zentrale der OMV BH d.o.o in Sarajevo arbeiten 23 Mitarbeiter. Die 28 Tankstellen in Bosnien-Herzegowina bedeuten einen Marktanteil von rund 8 Prozent.

In den nächsten Monaten wird OMV Gespräche mit potenziellen Interessenten aufnehmen, mit dem Ziel, dass die Gesellschaften Kroatien und Bosnien-Herzegowina in bisherigem Umfang weiter betreiben werden können. Auch wenn das Unternehmen begonnen hat, die Struktur des gesamten Veräußerungspotenzials im Geschäftsbereich Raffinerien und Marketing festzulegen, welches sich bis zum Jahr 2014 auf bis zu EUR 1 Mrd belaufen soll und die Reduktion von Raffineriekapazitäten und Marketing-Assets vorsieht, seien derzeit keine weiteren Marktaustritte aus Ländern mit OMV Tankstellen geplant, so OMV in einer aktuellen Presseerklärung.

Red Bull Racing Formel-1-Team will mit Sonax glänzen

Red Bull Racing – das Team von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel – und Sonax, führender Hersteller von Autopflegeprodukten, gehen in Zukunft gemeinsame Wege

Das Red Bull Racing-Team ist unangefochten die Nr.1 in der Königsklasse des Motorsports. Sonax ist Marktführer bei Autopflegeprodukten in Deutschland und einer der weltweit führenden Hersteller. Zum Abschluss der aktuellen Formel-1-Saison besiegelten Sonax und das Red Bull Racing-Team ihre zukünftige Zusammenarbeit. Sonax ist ab sofort „Official Supplier“ des Teams und sorgt für das perfekte Erscheinungsbild der Boliden von Sebastian Vettel und Mark Webber sowie des gesamten Fuhrparks des amtierenden Weltmeisterteams.

Spitzenprodukte und zahlreiche Partnerschaften mit Top-Teams des internationalen Motorsports haben dem Autopflegespezialisten zu weltweiter Bekanntheit verholfen – die letzten neun Jahre als „Official Supplier“ an der Seite von Vodafone McLaren-Mercedes. Durch die Partnerschaft mit Red Bull Racing setzt Sonax das Engagement in der Formel 1 fort.



(Foto: Die Sonax GmbH ist Marktführer bei Autopflegeprodukten in Deutschland und eines der international führenden Unternehmen in diesem Bereich. Die Marke ist weltweit in über 100 Ländern vertreten)

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Red Bull Racing“, erklärt Manfred Hoffmann, Inhaber und Geschäftsführer der Sonax GmbH. „Uns verbindet mehr als die Leidenschaft zum Motorsport und zum Automobil. Der Lifestyle-Charakter und die Innovationsstärke der Marke Red Bull begeistern junge Zielgruppen, die auch für Sonax verstärkt im Mittelpunkt der Ansprache stehen. Die Partnerschaft mit Red Bull Racing bringt die Marke auch vielen jungen Fans näher.“ Sonax genieße hohen Zuspruch unter den Motorsport-Fans, die ihre Fahrzeuge besonders intensiv pflegen, so Manfred Hoffmann weiter. „Die Kooperation der Nr.1 im Motorsport mit der Nr.1 in der Autopflege wird aber auch weiterhin die langjährigen Sonax Kunden unter den Motorsport-Fans darin bestätigen, auf die richtige Marke zu vertrauen.“ (Quelle und Foto: Sonax)

Freitag, 2. Dezember 2011

Österreich: Verpflichtende Markteinführung von Biosprit E10 erst in 2014?

Kompromissvorschlag sieht Umsetzung der E10-Pläne in 2012 auf freiwilliger Basis vor

Wie das österreichische Online-Portal „diepresse.com“ berichtet, gibt es Pläne im SPÖ geführten Verkehrsministerium, wonach die ursprünglich für Herbst 2012 geplante Einführung von E10 auf dem österreichischen Tankstellenmarkt inzwischen „vom Tisch sei“. Offiziell hält jedoch der ÖVP Umweltminister Nikolaus Berlakovich noch an seinen Plänen fest, E10 im Herbst kommenden Jahres verpflichtend einzuführen.

Diesen Presseberichten zufolge favorisiert man in Regierungskreisen stattdessen eine nunmehr auf Freiwilligkeit basierende Kompromisslösung, nach der bereits schon in 2012 dem Superbenzin 10 % statt bisher 5 % Ethanol beigemischt wird. Erst 2 Jahre später, im Jahre 2014, würde die Verpflichtung für alle Tankstellenunternehmen greifen.

Noch gibt es Widerstand im Verkehrsministerium auch gegen eine verbindliche Festlegung des Einführungszeitpunktes in 2014, weil man dort einen weiteren Preisschub bei den Lebensmitteln befürchtet, ausgelöst durch die zunehmende Verknüpfung der Lebensmittelpreise mit den Produkten der Agrartreibstoffwirtschaft.

Mittwoch, 23. November 2011

Österreich / Tschechien: OMV strukturiert das Tankstellengeschäft in Tschechien neu


Die slowakische Ölgesellschaft Slovnaft plant Übernahmen von OMV-Tankstellen

Wie das tschechische Fernsehen berichtet, plant der österreichische Energieriese OMV sich aus dem Tankstellengeschäft in Tschechien zurückzuziehen. Diesen Meldungen zufolge ist die slowakische Ölgesellschaft Slovnaft, die zum ungarischen MOL-Konzern gehört, daran interessiert, Tankstellen der OMV in Tschechien zu übernehmen. Allerdings wird es sich bei diesem geplanten Schritt offensichtlich um keinen vollständigen Rückzug aus dem österreichischen Nachbarland handeln. Vielmehr wird berichtet, dass der OMV-Konzern sich im Bemühen einer klareren Positionierung im Tankstellen-Geschäft auch in Tschechien stärker auf Premium bzw. Diskont setzen möchte. Die Zahl der von der Ausdünnung betroffenen Tankstellen wird bisher noch nicht genannt.

Bisher nimmt die OMV-Tankstellenkette in Tschechien den zweiten Platz hinter dem zum polnischen Ölkonzern PKN Orlen gehörenden Betreiber 'Benzina' ein.

Freitag, 11. November 2011

DOPPLER Gruppe ist mit Autogas an drei Tankstellen gestartet

Ziel ist eine flächendeckende Versorgung mit alternativen Treibstoffen

DOPPLER Mineralöle, der größte private Tankstellenbetreiber Österreichs, hat ab Oktober eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Liquid Gas Energy AG gestartet und bietet den alternativen Treibstoff Autogas (LPG) vorerst an drei BPTankstellen,u. a. in Oberösterreich, an:

• Wels, Eferdingerstraße (ab Dienstag, dem 18.10.2011)
• Griffen (ab Samstag, dem 08.10.2011)
• Leopoldsdorf bei Wien (ab Freitag, dem 21.10.2011)

„Wir erwarten uns, im ersten Jahr an allen Stationen 200.000 bis 300.000 Liter dieses zukunftsweisenden Treibstoffes abzusetzen“, beschreibt der Geschäftsführer der DOPPLER Gruppe, Dr. Bernd Zierhut, die Zielsetzung des Unternehmens. Der Kraftstoff LPG (Liquified Petroleum Gas) trägt den Erfordernissen an einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur bei gleichzeitiger Schonung des Budgets der Autofahrer Rechnung. Autogas stellt daher eine echte Alternative zu Benzin oder Diesel dar.

„Unser Ziel ist es, den Autofahrern alle alternativen Treibstoffe anzubieten. Durch die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Liquid Gas schließen wir eine Lücke und ermöglichen unseren Kunden nun auch den Erwerb von Autogas. Gerade in Wels ist es
somit erstmals möglich, neben Erdgas auch Autogas zu tanken“, erläutert Zierhut. Da sich entsprechende Märkte mit Autogas-Fahrzeugen in Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen bereits entwickelt haben, erwartet die DOPPLER Gruppe eine entsprechende Nachfrage vor allem auf Transitrouten. In Deutschland wurden 2010 8.1541 Fahrzeuge zugelassen, der Gesamtbestand an Fahrzeugen beträgt derzeit 418.6592. Mit den in Kürze eröffnenden Standorten werden die wichtigen Hauptschlagadern des Transitverkehrs A25/A8 (Wels), A2 (Griffen) und S1 (Leopoldsdorf bei Wien) mit diesem innovativen Hightech-Kraftstoff versorgt. Bei entsprechendem Erfolg wird die Zusammenarbeit mit Liquid Gas weiter ausgebaut, um
zusätzliche neuralgische Transitrouten zu besetzen. Mögliche Standorte wären entlang der Knotenpunkte Salzburg (A1/A10) beziehungsweise Linz Nord am Ende der A7 (Quelle: Doppler).

Donnerstag, 3. November 2011

Spritpreisrechner nun auch über eine neue Mobile Web-App ansteuerbar

Zahlreiche zusätzliche Mobil-Funktionen werden täglich von 40.000 bis 50.000 Autofahrern genutzt

Seit mehr als zwei Monaten ist der er von der E-Control auf Initiative des Wirtschaftsministeriums betriebene Spritpreisrechner online und wird täglich von rund 40.000 bis 50.000 Verbrauchern genutzt. Damit auch die Autofahrer unterwegs einen optimalen Zugriff auf die Spritpreisdatenbank erhalten, hat die E-Control jetzt eine offizielle Web-App für Smartphones eingerichtet.



Verbraucher, die jetzt über ihr Smartphone die Adresse www.spritpreisrechner.at aufrufen, landen automatisch in der neuen Spritpreisrechner Web-App, die über das herkömmliche Werbformat hinaus zusätzliche mobile Features und Möglichkeiten bietet: So kann der Benutzer der Web-App hier beispielsweise seine Favoriten abspeichern. Für die Suchabfrage für seine Wohnadresse, das Büro oder andere häufig besuchte Standorte, muss damit nicht mehr jedes Mal die Adresse neu in die Eingabezeile getippt werden, sondern die Abfrage kann mit einem Klick auf den abgespeicherten Namen des Favoriten ausgelöst werden. Dabei ist die Anzahl der abgespeicherten Favoriten beliebig.

Mit Smartphones, die über eine eigene Positionsfunktion verfügen, beispielsweise über GPS, kann eine Abfrage mit der Web-App nun auch ganz ohne Eingabe einer Adresse erfolgen. Mit einem Klick auf "In der Nähe" bekommt der User sofort die zehn nächsten Tankstellen in seiner Umgebung angezeigt, mit den Preisen der günstigsten fünf. Bequem ist die Spritpreissuche über die neue App auch deswegen, weil in der Voreinstellung Abfragen grundsätzlich nach Diesel oder nach Super definiert werden können, oder weil dort gewählt wird, ob die Ansicht als Karte oder als Liste angezeigt wird( Foto: Energie-Control Austria ).

Freitag, 28. Oktober 2011

OMV und ARBÖ starten Kooperation mit attraktiven Angeboten für alle ARBÖ-MasterCard-Besitzer

Rund 230 OMV-Stationen bieten ARBÖ-Mitgliedern Vergünstigungen


Durch die in diesen Tagen begonnene Kooperation von OMV und ARBÖ erhalten ARBÖ-Mitglieder ab sofort bei jedem Einkauf an gekennzeichneten OMV-Tankstellen eine ganze Reihe von attraktiven Vergünstigungen - vom 3 Cent-Tankrabatt pro Liter über Ermäßigungen auf Autowäschen, Shop- und Gastro-Produkte, bis hin zum Gratiskaffee. Einzige Voraussetzung ist die Bezahlung mit der ARBÖ-MasterCard. Die Rabatte werden an der Kasse sofort berücksichtigt. Insgesamt nehmen 230 OMV-Tankstellen an dieser Kooperation teil.

Freitag, 7. Oktober 2011

FVMI: Tankstellenexistenzen in Österreich durch die höchsten Preistransparenz-Standards in Europa bedroht

Österreich: Tankstellen können in ländlichen Gebieten bald die Rolle der einzig verbliebenen Nahversorger nicht mehr erfüllen

Wie der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) in Wien mitteilt, sind die Margen im Tankstellensektor seit Beginn des Jahres spürbar zurückgegangen. Als Grund hierfür ortet der Fachverband die erste Stufe der Spritzpreisverordnung, die Spritpreisänderungen an Österreichs Tankstellen innerhalb von 24 Stunden nur nach unten erlaubt. Die Tankstellenpreise seien im Vergleich zu anderen Branchen mittlerweile an Transparenz kaum mehr zu überbieten. Schon im Internet kann der Kunde die in der Umgebung aktuell billigste Tankstelle finden und vor Ort die Preise über die Preisauszeichnungs-Transparente schon im Vorbeifahren ablesen. Dieser von der Politik den Tankstellenbetreibern auferlegte Konkurrenzdruck verbunden mit dem zusätzlichen kostenintensiven Verwaltungsaufwand für die Implementierung und Unterhaltung neuer Preisinformationssysteme werde dazu führen, dass immer mehr Tankstellen in Österreich sich vom Markt endgültig verabschieden müssen, warnt der FVMI.

Die Folge dieser "wettbewerbsfördernden" Transparenzbestimmungen sind weitere Schließungen von unrentablen Standorten vor allem im ländlichen Raum. In den letzten zehn Jahren hat sich bereits die Zahl der für alle Autofahrer öffentlich zugänglichen Tankstellen in Österreich um mehr als 200 auf knapp 2.660 reduziert, auch 2010 ging die Abwärtsentwicklung weiter. Im Vergleich zum Vorjahr gab es Ende 2010 laut FVMI-Erhebung unter Vermeidung von Doppelzählungen um nahezu 60 Tankstellen weniger als noch zum 31.12.2009, was einem Rückgang von 2 % entspricht. Aufgrund der geringen Verdienstmöglichkeiten wird es in Österreich immer schwieriger, Tankstellen wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Zahlreiche Tankstellenbetreiber können dem wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten und sehen sich gezwungen, unrentable Standorte zu schließen.

Eine weitere Ausdünnung des Tankstellennetzes bedeutet für zahlreiche Gemeinden oftmals das Wegbrechen des einzig verbliebenen Nah- und Kraftstoffversorgers. Besonders hart trifft es Gemeinden in wirtschaftlich schwachen Regionen und sogenannten "Randlagen", die ohnehin schon unter Strukturschwäche und Abwanderung leiden, befürchtet der Fachverband. Das Tankstellensterben zeige bereits deutliche Folgen, beobachtet der FVMI: In manchen Landesteilen müssen die Menschen schon jetzt oft sehr weit bis zur nächsten Tankstelle fahren, was weder im Sinne eines umweltbewussten Fahrens noch einer sicheren Energieversorgung sein kann. Weil viele Tankstellenshops gerade in dünn besiedelten Gegenden die Rolle des Nahversorgers wahrnähmen – fiele mit dem Schließen von Tankstellen dann endgültig auch dieser im Ort weg. Interventionen von Bürgermeistern gegen diese Schließungsabsichten lassen dann rasch erkennen, dass der öffentliche Druck auf das Kraftstoffgeschäft durch laufend neue Forderungen und Polemik im krassen Widerspruch zu den örtlichen Anliegen steht, folgert der Fachverband der Mineralölindustrie.

Ins Reich der Fabeln verweist das FVMI die Behauptungen, dass in der österreichischen Mineralölbranche gut verdient wird. Fakt ist, dass sich in kaum einem anderen europäischen Land so wenig mit dem Verkauf von Kraftstoffen verdienen lässt wie in Österreich. Eine neuerlich überprüfte Studie der Beratungsfirma Wood Mackkenzie hat unter Berücksichtigung der jüngsten Mineralölsteuererhöhung ergeben, dass Österreich zu den wenigen Staaten Europas gehört, in denen die Brutto-Tankstellenmargen bei Benzin und Diesel im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr wieder gesunken sind. So bleiben im Durchschnitt weniger als 8 Cent/Liter für den Transport, Vertrieb und das Marketing über. Nach Abzug aller dieser Kosten liegt der Gewinn der Mineralölunternehmen pro Liter verkauften Kraftstoffes über das Jahr gesehen mittlerweile bei nicht mehr als einem Cent.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

ÖAMTC setzt auf umfangreiche Erweiterungen im Multimedia-Angebot

Club präsentiert neue Services und Dienste beim Open Studio Event

Um den aktuellen Anforderungen auf dem Markt gerecht zu werden, hat der ÖAMTC kürzlich verschiedene neue Dienste und Services gestartet. Bei einem Open Studio Event wurden die Neuerungen nun zahlreichen Kooperationspartnern und Journalisten vorgestellt.



(Foto: ÖAMTC-Event "Open Studio"; ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold und ÖAMTC-Medien Hauptabteilungsleiter Martin Paweletz; Foto: ÖAMTC)

Dabei konnten sich die Besucher frei durch das Videostudio des Clubs bewegen und an verschiedenen Stationen die neue Medienwelt des ÖAMTC kennenlernen und selbst ausprobieren. "Wir wollen unseren Mitgliedern und Partnern auf allen Kanälen nützliche und interessante Infos bieten. Diesem Ziel sind wir mit Einführung der neuesten Services wie ÖAMTC-App, Infoscreens und der Eigenproduktion von Videos einen entscheidenden Schritt näher gekommen", erklärt ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold.

ÖAMTC-App: alle Infos direkt auf Smartphones; auto touring goes iPad



Die erfolgreiche ÖAMTC-App "Billig tanken" wurde erweitert und aktualisiert. Die neueste, kürzlich vorgestellte Version bietet zusätzlich Verkehrs- und Stützpunktinfos sowie eine Direktverbindung zur ÖAMTC-Notrufzentrale. Die ÖAMTC-App ist für Smartphone-Besitzer übrigens völlig kostenlos erhältlich. Das Clubmagazin auto touring ist elektronisch auf der Überholspur. Bereits 2010 wurde die vollständige Integration in den Webauftritt der "ÖAMTC-Mutterseite" durchgeführt. Im nächsten Schritt wurde die auto touring iPad-App herausgebracht. "Die Artikel des auto touring werden für die Tablet-Version mit Videos, Fotoshows und aktuellen Meldungen von der Website des Clubs ergänzt. Bislang gibt es rund 7.000 Downloads. Zeitweise war die auto touring App sogar unter den Top Downloads im App Store", freut sich der ÖAMTC-Generalsekretär.

Der Club im Web, Infoscreens an allen Stützpunkten
Der Homepage www.oeamtc.at wurden die "ÖAMTC-Maps" (www.oeamtc.at/maps) hinzugefügt. "Die Maps sind das neue Herzstück der Verkehrs- und Mobilitätsinformationen. Verkehrsinfos, ÖAMTC-Standorte, Tankstellen mit aktuellen Preisen und vieles mehr werden auf einer digitalen Landkarte angezeigt. Durch eine direkte Verbindung zum bewährten ÖAMTC-Routenplaner wird eine effiziente Routenberechnung mittels weniger Mausklicks ermöglicht", erklärt der ÖAMTC-Generalsekretär. Erweitert wurde der Webauftritt auch um das "ÖAMTC-TV" (www.oeamtc.at/tv). Durch das neue Videoportal wird das immer größer werdende Angebot an Filmen, die der Club selbst produziert, in seiner Gesamtheit wesentlich effizienter präsentiert. Besonders beliebt: Videos über die großen Automessen (IAA, Paris, Genf, Detroit), bei denen ein Team des ÖAMTC direkt vor Ort Filme produziert. Auch in Sachen Social Media nützt der ÖAMTC mittlerweile viele Kanäle. Der Club ist auf Facebook, Twitter und YouTube aktiv. Dort können Meldungen aus dem ÖAMTC-Universum nicht nur betrachtet bzw. gelesen, sondern auch kommentiert werden.

Die ÖAMTC-Stützpunkte werden derzeit nach und nach mit Infoscreens ausgestattet. Darauf wird ein speziell für Besucher und ÖAMTC-Mitglieder erstelltes Programm gezeigt. Neben Nachrichten aus aller Welt gibt es Wetter- und Verkehrsinfos, Videos, lokale Nachrichten und Hinweise zu ÖAMTC-Angeboten. All diese Neuerungen tragen dazu bei, dass der Club seine Mitglieder noch besser mit Infos versorgen kann. "Damit bleibt der ÖAMTC weiterhin ganz dicht am Puls der Zeit. Das modernisierte ultimediale Konzept bringt den Mitgliedern ein ganz neues, gutes Gefühl, beim Club zu sein", fasst ÖAMTC-Generalsekretär Schmerold zusammen (Quelle und Fotos: ÖAMTC/Apa-ots).

Montag, 3. Oktober 2011

Österreich: Einführung von E10-Kraftstoff in 2012

Widerstand formiert sich gegen die Umsetzung der Pläne des Wiener Umweltministers

Nachdem bereits in diesem Jahr in Deutschland ein mit 10 % Biokraftstoffanteil versetzter Treibstoff für Ottomotoren – E10 genannt – mit zum Teil erheblichen Geburtswehen flächendeckend eingeführt wurde, müssen sich Österreichs Autofahrer mit Beginn des kommenden Jahres ebenfalls darauf einstellen, an den Tankstellen des Landes E10-Kraftstoff vorzufinden. Dies geht aus einer Ankündigung von Umweltminister Nikolaus Berlakovich gegenüber der Presse hervor.

Kaum war die Nachricht bekannt, formierte sich in Österreich umgehend der Widerstand gegen das Vorhaben der Regierung. Aus den Erfahrungen in Deutschland, wonach sich die Preise für das herkömmliche Super95 um zwei bis drei Cent/l verteuerten, um die Mehrkosten für die Herstellung des E10-Treibstoffes damit auszugleichen, warnt der ARBÖ davor, dass mit Einführung der neuen Sorte auch in Österreichisch mit steigenden Spritpreisen zu rechnen ist. Außerdem sei zu befürchten, dass über die vom Landwirtschaftsminister gewünschte besondere steuerliche Entlastung für E10 um160 Millionen Euro, im Wege indirekter Agrarförderung auch der Personenkreis zur Kasse gebeten wird, der über kein Auto verfügt. In einer gemeinsamen Aktion werden der ARBÖ und die Arbeiterkammer mit dem Slogan "Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in den Tank" vor den Gefahren warnen, die eine verstärkte Nutzung von Anbauflächen für die Gewinnung von Biokraftstoffen sowohl für die Versorgung der Weltbevölkerung als auch für stabile Preise bei Lebensmitteln mit sich bringen.

In Deutschland verläuft die Einführung von E10 noch recht schleppend. Schuld daran ist eine nur langsam anlaufende Überzeugungskampagne von Regierung und Mineralölgesellschaften, die die Akzeptanz des neuen Kraftstoffs beim deutschen Autofahrer steigern helfen soll und Ängste vor Motorschäden abbaut, die viele Verbraucher vom dem Griff zur E10-Zapfpistole abhalten.

Dienstag, 6. September 2011

Österreich: BP Bonus Club eröffnete am 05.09.2011 seine Tore

BP Kunden erhalten Bonuspunkte fürs Tanken und Ölnachfüllen

In Deutschland hat der Ölriese BP über seine eigene Aral-Tankstellenkette das Sammeln von Bonuspunkten über die in Deutschland weitverbreitete Payback-Karte erfolgreich eingeführt. Unter dem Namen „BP-Bonus-Club“ implementiert BP nun auch ein Rabatt-System an rund 240 BP-Stationen in Österreich und belohnt den Tankkunden für jeden getankten Liter Kraftstoff mit Bonus-Punkten, die gegen attraktive Prämien eingetauscht werden können. BP zielt mit dieser Methode nicht nur auf die Steigerung der Attraktivität des Treibstoff-Tankens an den BP-Tankstellen, sondern auch auf die Förderung des Abverkaufs von Castrol- bzw. BP-Motoröl und BP-Flüssiggasflaschen, für die der Kunde zehn bis 20 Bonus-Punkte erhält.




Für attraktive Prämien sei gesorgt, meldet BP-Austria, zum dauerhaften Angebot immer neuer Prämien - von der Bosch Bohrmaschine bis zum Apple iPod oder Hotelgutscheinen - plant BP zusätzlich spezielle Aktionen und Sonderprämien. Wer nicht allzu lange auf eine hochwertige Prämie „ansparen“ will, kann schon für 99 Punkte sich Prämienbelohnungen aussuchen. Als Anreiz zur Erstregistrierung im „BP-Bonus-Club“, lockt BP den Autofahrer mit einem Anfangsbonus von 200 Punkten. Für größere Prämien werden entsprechend mehr Bonuspunkte benötigt, dafür können aber die ganze Familie und Freunde mit bis zu vier Karten auf ein BP Bonus Club Konto sammeln. Ein kombiniertes System zwischen angesparten Bonuspunkten und Zuzahlungsleistungen ermöglicht den Kunden schon früher an hochwertige Prämien zu gelangen. Für die Prämienlogistik und jederzeitige Verfügbarkeit der Prämien sorgt der Convenience-Spezialist Lekkerland.

Ihre gesammelten Bonuspunkte können die Autofahrer aber auch einem guten Zweck zuführen: Sie können die Spontanhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes unterstützen, die Österreichische Sporthilfe oder das targetneutral-Programm zur Neutralisierung von CO2-Emissionen (Foto: Copyright BP).

Freitag, 12. August 2011

Doppler Mineralöle setzt österreichweit vermehrt auf Tankautomaten


Doppler testet neue Diesel-Premium-Kraftstoffsorte an ausgesuchten Turmöl-Tankstellen


Die österreichische Doppler-Gruppe ist nach eigenen Angaben Österreichs größter privater Tankstellenbetreiber und unterhält 85 eigene Tankstellen, die unter dem Label „Turmöl“ firmieren und außerdem rund 115 BP bzw. Shell-Stationen. In den nächsten Jahren strebt das Unternehmen eine Aufstockung des Turmöl-Tankstellenportefeuille auf insgesamt 100 Standorte an. Die Marketingstrategie bei Doppler scheint aufzugehen: Entgegen des allgemeinen Markttrends in der österreichischen Tankstellenszene in Richtung stagnierender Zahlen, konnte Turmöl nach Angaben des Unternehmens um 5 bis 7 % zulegen.

Damit dies auch in Zukunft so bleibt, haben die Marketingstrategen bei Doppler neue Konzepte für das Tankstellengeschäft erarbeitet. Unter der Marke „Turmöl quick“ implementiert der Mittelständler bis zum Jahresende an rund 20 Turmöl-Stationen den 24 Stunden-Betrieb über Tankautomaten und folgt damit einem in Österreich besonders ausgeprägten Trend zur unbemannten Tankautomaten-Tankstelle, die den Kraftstoff meist günstiger anbietet kann, weil auf Personalkosten und Service-Leistungen verzichtet werden kann. In Umfragen haben rund 25 % der österreichischen Autofahrer signalisiert, diese Angebotsform zu bevorzugen. Mit dem Turmöl quick-Konzept will Doppler dieses enorme Marktpotenzial nutzen und noch in diesem Jahr beginnend, die Anzahl an „Turmöl quick“-Tankstellen mittelfristig auf insgesamt 40 erhöhen, deren Großteil rund um die Uhr geöffnet sein wird. Beim Bezahlen hat der Kunde mehrere Möglichkeiten. Er kann mittels Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen oder aber bar (stationsabhängig). Die Zahlungsabwicklung kann aber auch über die kostenlose „Turmöl quick“-Card erfolgen, ein bargeldloses Zahlungsinstrument, das eine bequeme und sichere Abbuchung vom Konto gewährleistet und bei allen „Turmöl quick“-Tankautomaten österreichweit eingesetzt werden kann.

Als weitere Strategiemaßnahme beginnt derzeit das Welser Mineralölunternehmen, seine Kraftstoffproduktpalette um eine Premium-Dieselsorte zu erweitern. Zunächst an nur 6 ausgewählten Turmöl-Tankstellen können die Tankkunden ihre Dieselfahrzeuge neben dem herkömmlichen Diesel auch alternativ mit dem sogenannten „Racing-Diesel“ befüllen, das mit einem Preisaufschlag von 4 Cent/l belegt ist. Der neue Diesel-Kraftstoff ist frei von Biospritanteilen, enthält dafür aber ein spezielles Additiv, das die Cetan-Zahl erhöht und somit die Zündwilligkeit steigert, was die Leistungsausbeute steigern soll. Soweit die Markterhebungen Recht behalten, wonach rund jeder 10. Diesel-Kunde bereit sei, den hochwertigeren Premium-Dieselkraftstoff zu tanken, und der laufende Test positiv ausfällt, erwägt Doppler, diese Sorte netzumfassend flächendeckend einzuführen.


Mittwoch, 10. August 2011

Österreich: Mineralölwirtschaft sieht sich im Bericht der Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt


FVMI: Keine Hinweise auf signifikante Kraftstoffpreiserhöhungen vor Feiertagen und zum Ferienbeginn

Nach einem in dieser Woche vorgelegten Untersuchungsbericht der Bundeswettbewerbsbehörde - BWB konnten die Wettbewerbshüter eine statistische Bestätigung für Spritpreiserhöhungen vor Feiertagen und zu Ferienbeginn an Österreichs Tankstellen nicht finden. Vielmehr registrierten die Wettbewerbshüter Preissteigerungen zwischen Mittwoch und Freitag, die jedoch durch allgemeine Preissenkungsmaßnahmen am Montag und z. T. am Dienstag wieder kompensiert wurden.

Der Fachverband der Mineralölindustrie – FVMI sieht sich durch diesen Bericht bestätigt und verweist auch auf eine Kurzstudie des Instituts für Höhere Studien, die bereits im Frühjahr 2011 die marktkonforme Preisgestaltung am österreichischen Tankstellenmarkt bekräftigte. "Damit wurden die jahrelangen erhobenen Vorwürfe von Preiszuschlägen gleich doppelt widerlegt. Wir hoffen, dass in Zukunft die populistischen Angriffe auf die heimische Mineralölindustrie ausbleiben und man wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt ", sagt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Bezüglich der Entwicklung der Verkaufsmargen an Autobahn- und Nicht-Autobahntankstellen leitete die BWB aus ihrer Analyse den Schluss ab, dass das durchschnittliche Preisdifferenzial zwischen Nicht-Autobahn- und Autobahntankstellen über die Zeit an Niveau zugenommen hat. So seien die Retail-Margen an Autobahntankstellen höher und volatiler als an Nicht-Autobahntankstellen, geben die Verfasser des Berichts zu bedenken und deuten auf eine Zunahme der Margen an Autobahntankstellen von 8,25 Cent bei Super-Benzin und 7,15 Cent bei Diesel im Zeitraum von 2004 bis 2010 - ein Wachstumstrend, der an Tankstellen abseits der Autobahnen nicht abgelesen werden konnte.

Hierzu weist der FVMI darauf hin, dass Autobahntankstellen eine besondere zunehmend kostenintensive Struktur haben, die auf die strengen Auflagen der ASFINAG zurückzuführen seien. Das läge einerseits an den umfangreichen Vorgaben, die sich in einem hohen Personal- und Sachaufwand widerspiegele, und andererseits an den hohen Abgaben, die von der ASFINAG eingefordert werden. So müssen Autobahntankstellen, die vom jeweiligen Mineralölunternehmen errichtet werden, nach Fertigstellung ohne Kostenrückerstattung an die ASFINAG übergeben und in Folge von der ASFINAG zurückgepachtet werden. Zusätzlich hebe die ASFINAG eine Gebühr für jeden getankten Liter Sprit ein. Dieser Beitrag sei allein im Zeitraum von 2005 - 2009 um über 50 Prozent gestiegen. Der FVMI wirft dem Staat vor, doppelt zu kassieren, einmal bei der ohnehin schon hohen Mineralölsteuer und ein zweites Mal mit einer Reihe von Extragebühren, die die ASFINAG für Autobahntankstellen erhebe.


Montag, 25. Juli 2011

ÖAMTC: Autokosten steigen überdurchschnittlich

2011 entwickelt sich zum kostspieligsten Jahr für Autofahrer


"Im Vergleich zu den allgemeinen Lebenserhaltungskosten wird Autofahren unverhältnismäßig teurer", kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Haben sich der Verbraucherpreisindex (VPI) und der "Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr" bis zum Jahresende 2010 in etwa ähnlich entwickelt, so entwickeln sich die beiden Indizes seit Jahresbeginn 2011 zusehends auseinander.

Die Mehrbelastungen für Autofahrer sind enorm und betreffen fast alle Bereiche rund ums Auto. "Vor allem ist es aber die Preisentwicklung bei Diesel und Benzin, die die Österreicher tagtäglich in ihren Geldbörsen spüren", stellt die ÖAMTC-Expertin fest. Seit Jahresbeginn stiegen die Benzinpreise um 16, die Dieselpreise sogar um 20 Prozent. Somit ergeben sich bei einer 60-Liter-Tankfüllung Mehrkosten von bis zu 13 Euro.

Neben dem Sprit wirken sich auch zusehends Werkstättenbesuche und Autoversicherungen auf die Haushaltskassa aus. So stiegen laut Statistik Austria etwa die Kosten für Autoreparaturen (Arbeitszeit und Material) oder Autoservice zwischen vier und sieben Prozent. "Um knapp drei Prozent sind die Kosten bei Autoversicherungen gestiegen", führt die ÖAMTC-Expertin aus. "Und auch Gebrauchtwagen sind nicht mehr so günstig zu haben wie noch am Jahresanfang."

Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind vor allem jene, die auf das Auto angewiesen sind, um etwa ihren Beruf ausüben zu können. Dem ÖAMTC ist es daher wichtig, dass Autofahrer nicht unaufhörlich belastet sondern endlich einmal auch entlastet werden. "Pendler müssen von Jahr zu Jahr mehr ausgeben, um überhaupt zur Arbeit zu kommen", ärgert sich Brandau. "Existierende Modelle wie Pendlerpauschale oder Kilometergeld gleichen aber die Mehrbelastungen durch gestiegene Autokosten nicht einmal mehr annähernd aus."(Quelle: ÖAMTC)

Kostenlose ÖAMTC-App nun auch mit aktuellen Verkehrsinfos und Stützpunkt-Finder

Neue Version der ÖAMTC-App für iPhone und Android ab sofort erhältlich

Die aktuelle Version der ÖAMTC-App für Android- und iOS-Geräte (Apple iPhone) bietet jetzt noch mehr praktische Dienste zum Null-Tarif: Neben dem bekannten Finder für die günstigsten Tankstellen bietet die App in Kooperation mit der ASFINAG jetzt auch ein aktuelles Verkehrslagebild. Neu ist auch die Suchfunktion für ÖAMTC-Stützpunkte.



Gemeinschaftsprojekt mit der ASFINAG
Erstmals in Österreich können Stau-, Baustellen und Straßenzustands-Meldungen für das komplette heimische Straßennetz mit dem Smartphone abgerufen werden. Die vom Club in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Telematische Dienste der ASFINAG entwickelte Verkehrsinfo-Anwendung macht es möglich. Zu einzelnen Meldungen kann zusätzlich auf die in der Nähe befindlichen Verkehrskameras zugegriffen werden. Als besonderer Service wird für das Autobahn- und Schnellstraßennetz auch die Auslastung der einzelnen Abschnitte durch Einfärbungen der Karte (rot, gelb, grün) angezeigt. Somit kann auf einen Blick festgestellt werden, wo mit Verzögerungen gerechnet werden muss.

Jeder App-User kann einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten
Jeder App-User, der selbst unzureichend abgesicherte Baustellen, Straßenschäden, falsche Beschilderungen oder andere gefährliche Situationen entdeckt, kann seine Beobachtungen direkt dem ÖAMTC melden. Für eine rasche Bearbeitung sorgen die Experten der Informationszentrale des Clubs. Betrifft das Problem eine Autobahn, gibt es Unterstützung von den Kolleginnen und Kollegen des ASFINAG-Kundencenters. Feed-back der User zur App selber wird in späterer update-Versionen einfließen.

Alle ÖAMTC-Standorte am Handy
Die neue App bietet auch eine Funktion zum Suchen und raschen Finden der Stützpunkte des Clubs in ganz Österreich: Einfach die Adresse des momentanen Standortes eingeben und sich zum nächsten Stützpunkt navigieren lassen (Quelle und Foto: ÖAMTC).

Samstag, 9. Juli 2011

Treibstoff-Margen in Österreich trotz staatlicher Reglementierung überraschend hoch

Eignet sich das österreichische Spritpreis-Gesetz als Vorbild für Deutschland?

In Zeiten, da die Rohölpreise auf den internationalen Rohstoffbörsen in astronomische Höhen schnellen und die nationalen Spritpreise an den Tankstellen mit nach oben ziehen, wird nur allzu gerne von einigen Politikern im deutschen Lande über Maßnahmen nachgedacht, wie die Ölkonzerne dazu gebracht werden könnten, mit den Preisen an den Tankstellen herunterzugehen. Der kürzlich vorgelegte Kartellamtsberichts über die Situation auf dem deutschen Treibstoffmarkt war wieder einmal die ideale Gelegenheit für einige Politiker, nach einem System zu rufen, dass ähnlich wie in unserem Nachbarland Österreich die Häufigkeit der Preiserhöhungen eindämmt. In Österreich dürfen die Tankstellen ihre Preise nur einmal am Tag erhöhen, Preissenkungen sind dagegen jederzeit möglich. Erreicht werden soll damit eine bessere Transparenz des Marktes und die Erleichterung für den Autofahrer bei der Wahl der preisgünstigsten Tankstelle, was folglich zu einem wirksamen Absinken des Preisgefüges führt, so der Gedanke der dahinter steht.

Die Hoffnungen, die die österreichischen Wirtschaftspolitiker und die Autofahrerverbände an dieses Modell geknüpft haben, konnte das System bisher jedoch nicht erfüllen. Es fehlen bisher die eindeutigen Hinweise, dass sich das Spritzpreisniveau an den Tankstellen in Österreich unmittelbar zugunsten des Autofahrers nach unten bewegt hat. Schlimmer noch: Der renommierte „Energie Informationsdienst EID“ meldet aktuell, dass sich trotz des Spritpreis-Gesetzes die Brutto-Erträge je Liter sowohl bei Eurosuper wie auch beim Diesel in diesem Jahr bei den in Österreich tätigen Mineralölunternehmen deutlich verbessert haben. Aus dem früheren „Margen-Schwächling“, wie die Ölbranche in Österreich traditionellen bezeichnet wurde, ist nun ein Margen-Riese geworden. Ganz im Gegensatz zum deutschen Tankstellengeschäft: Hier „waren die Brutto-Tankstellenmargen in diesem Jahr bisher bei Diesel auskömmlich – und bei Benzin unterirdisch“ kommentiert der EID die Situation in Deutschland und kommt zu dem Schluss, dass das Modell Österreich „gründlich schiefgegangen“ sei.

Bleibt abzuwarten, ob die aktuell in Österreich beschlossene Novelle des Spritpreisgesetzes, die u. a. die Einführung einer Spritpreis-Datenbank vorsieht, aus der jeder Autofahrer sofort die 5 preisgünstigsten Tankstellen in seiner Nähe angezeigt bekommt, ihre Wirkung zeigt und das Spritpreisniveau österreichweit verbraucherfreundlich beeinflusst.

Freitag, 8. Juli 2011

Österreich: Nationalrat bringt neue Spritpreis-Datenbank auf den Weg

Autofahrer werden über die fünf günstigsten Tankstellen im näheren Umfeld informiert

Nach dem der österreichische Nationalrat aktuell eine Novelle des Preistransparenzgesetzes beschlossen hat, steht der Etablierung der neuen Spritpreis-Datenbank nichts mehr im Weg. Mit der Novelle werden die Tankstellenbetreiber zur elektronischen Meldung ihrer Superbenzin- und Dieselpreise verpflichtet. Die Details dazu werden mit einer Verordnung geregelt, die zeitgleich mit dem Gesetz in der ersten Augusthälfte in Kraft treten soll. Ab dann steht die bei der E-Control angesiedelte Datenbank auch den Autofahrern für Abfragen zur Verfügung.

Die Autofahrer können künftig auf der E-Control-Homepage eine Adresse in eine Suchmaske eingeben, wobei der Umkreis so lange erweitert wird, bis zehn Tankstellen gefunden sind, die auf einer Landkarte angezeigt werden. Von diesen zehn werden im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln die fünf günstigsten Anbieter aufgelistet. Somit können sowohl wettbewerbsverzerrende Preisangleichungen nach oben als auch eventuelle umweltschädigende Effekte durch das Fahren langer Strecken zum Tanken verhindert werden.

Zeitnahe Meldung jeder Preisänderung
Jede Preisänderung muss zeitnah gemeldet werden: In Anlehnung an die bestehende Spritpreis-Verordnung, wonach die Treibstoffpreise nur einmal am Tag, um zwölf Uhr, erhöht werden dürfen, müssen die Änderungen zu diesem Zeitpunkt unverzüglich gemeldet werden. Ab dann sind nur noch Preissenkungen möglich, für deren Meldung die Tankstellenbetreiber eine halbe Stunde Zeit haben. Durch diese Frist wird gerade für kleinere Selbstständige ein unverhältnismäßig hoher Verwaltungsaufwand vermieden. Allerdings ist davon auszugehen, dass jeder Betreiber Preissenkungen so rasch wie möglich melden will, um in der Online-Datenbank unter den günstigsten Tankstellen aufzuscheinen. Das Konsumenten-Interesse an einem möglichst aktuellen Vergleich der Preise im eigenen Umfeld ist damit gesichert.

Den Zugang zu allen Daten der Datenbank erhalten nicht nur die für den Vollzug zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, sondern auch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB). Als objektive Stelle kann die BWB somit ihre gesetzlich festgelegten Aufgaben noch besser wahrnehmen und allenfalls kartellrechtliche Untersuchungen durchführen, falls die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die Autofahrerklubs können durch den Zugriff auf die E-Control-Datenbank auch auf ihren eigenen Webseiten die günstigsten Preise veröffentlichen. Somit können durch die Meldepflicht für die Tankstellenbetreiber auch die Datenbanken der Autofahrerklubs aktueller und umfassender gestaltet werden (Quelle: BMFI).

Donnerstag, 7. Juli 2011

IM TREND: Gesunde, schnelle Snacks zum Mitnehmen

IM ANGEBOT: Pasta to go!


Eine frisch gekochte Portion Pasta, al dente wie beim Italiener, kombiniert mit herzhaften Saucen – da kann keiner widerstehen. MARCO produziert diesen einmalig leckeren und gesunden Take-away-Snack auf Knopfdruck – in nur 90 Sekunden!



Das Erfolgskonzept „Pasta to go!“ von Spaghettissimo geht mit Pasta-Kochautomat MARCO in die nächste Runde. Der innovative Kochautomat mit patentierter Spitzentechnologie ist noch besser, noch kompakter und noch sparsamer. Das Beste: Er arbeitet jetzt mit Normalstrom und kann ab sofort auch mit Münzeinwurf betrieben werden!

Wenn auch Sie als Tankstellen-/ Shop-Betreiber von den Vorteilen des neuen Pasta-Kochautomaten MARCO profitieren möchten und sich ein erstklassiges Geschäft in der gesunden Schnellgastronomie sichern wollen, finden Sie hier nähere Informationen bzw. Bezugsquellen:


Fürstentum Liechtenstein:
Föhrenweg 20
FL-9496 Balzers
Tel. +423 / 399 29 00
Fax +423 / 399 29 09

Deutschland:
Postfach 86 07 46
D-81634 München
Tel. +49 / 160 / 45 42 241

Österreich:
Carl-Ganahl-Platz 1
A-6820 Frastanz
Tel. +43 / 5522 / 52 5 58
Fax +43 / 5522 / 52 5 78

info@spaghettissimo.com
www.spaghettissimo.com

Mittwoch, 6. Juli 2011

Österreich: ÖAMTC beobachtet bis zu 103 % Preisunterschiede bei Getränken an Raststätten

Club vergleicht Preise von "Kleinem Braunem" und Cola an 96 österreichischen Raststationen

Dass man auf der Autobahn für die Verpflegung mitunter sehr tief in die Tasche greifen muss, ist bekannt. Eine vom ÖAMTC in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktforschungsinstitut Survey Control durchgeführte Erhebung zeigt, dass es an den österreichischen Raststätten auch bei den Getränken teilweise enorme Preisdifferenzen gibt. Überprüft wurden 96 Raststationen und Tankstellen an Autobahnen und Schnellstraßen in ganz Österreich. Erhoben wurden die Preise für eine 0,5-Liter-Flasche Cola sowie einen "Kleinen Braunen". Der Unterschied zwischen dem günstigstem und dem teuerstem Kleinen Braunen lag bei 1,45 Euro, was einer Differenz von über 100 % entspricht. Selbst bei Raststätten mit gutem Service und modernem Ambiente seien diese eklatanten Preisunterschiede nicht nachvollziehbar, kritisiert der Autofahrerclub.




Bereits im Jahre 2008 führte der ÖAMTC diese Erhebung durch. Im Vergleich von vor 3 Jahren haben sich die Preise im Kaffeeausschank um durchschnittlich 20 Cent erhöht, was auf den gestiegenen Kaffeepreisindex zurückzuführen sei. Auch aktuell könne sich der Autofahrer unterwegs noch mit preisgünstigem Kaffee für rund 1 Euro versorgen, jedoch kommt der Frischmacher dann nur aus dem Automaten und könne nach Feststellungen des ÖAMTC nicht mit dem frisch zubereiteten Kleinen Braunen verglichen werden.

Auch der Preisunterschied für eine 0,5-Liter-Flasche Cola in den Tankstellenshops ist mitunter sehr groß, resümiert der ÖAMTC. Den günstigste Preis beobachteten die Tester an einer BP Tankstelle in Griffen an der Süd Autobahn (A2) mit 1,40 Euro. Den höchsten Abgabepreis habe der Autofahrer in Klösterle und Innerbraz an der Arlberg Schnellstraße (S16) sowie in Ybbs an der West Autobahn (A1) zu entrichten. Dort kostet ein halber Liter Cola 2,19 Euro.

Eine Raststationendatenbank findet man unter www.oeamtc.at/raststationen.

Samstag, 2. Juli 2011

Österreich - Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) widerspricht Ergebnissen der ÖAMTC-Untersuchung

FVMI: Markentreibstoffe bieten Qualitätsverbesserung durch Beimischungen unterschiedlicher Zusätze (Additive)

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse einer kleinen Testreihe, bei der der ÖAMTC die Qualität des in Österreich angebotenen Dieselkraftstoffs untersucht hat, ist in der österreichischen Tankstellenbranche eine heftige Diskussion ausgelöst worden. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden an verschiedenen Tankstellen in Österreich Dieselkraftstoff-Stichproben entnommen und im Labor analysiert. Da alle Proben sämtlichen dieselrelevanten Qualitätsnormen entsprachen, gab der Autofahrerclub die Empfehlung, dass der Tankkunde beruhigt nach dem günstigsten Dieselpreisangebot schauen dürfe, unabhängig von Marken- oder Diskonttankstellen.

Diesem Gedankengang hat der FVMI (Fachverband der Mineralölindustrie Österreich) inzwischen heftig widersprochen. Zwar entspreche der an Österreichs Tankstellen angebotene Dieselkraftstoff den gesetzlichen Normen, allerdings werde bei Markentreibstoffen eine weitere Qualitätsverbesserung durch die Beimischung von unterschiedlichen Zusätzen (sogenannte Additive) erreicht. Das bedeutet nach dem Duktus der FVMI, dass Markenkraftstoffe bei OMV, Shell, BP, JET, Eni, MOL zusätzlich mit Performance-steigernden Additiven versehen werden, was sich mittel- und langfristig in einem saubereren Motor, reduzierten Emissionen und einer höheren Reichweite niederschlage. Markentreibstoffe verringern so den über die Jahre üblichen Leistungsabfall des Motors und schützen alle kraftstoffbenetzten Bauteile des Fahrzeuges vor Korrosion, gibt der Fachverband zu Bedenken und weist darauf hin, dass die präsentierte ÖAMTC-Untersuchung nur 5 von 20 Dieselparametern testete und die bei Markentreibstoffen der Mineralölfirmen komplexere Beimischung der Additive unberücksichtigt gelassen habe.